Druck auf Leder für Etiketten: Folie, Siebdruck und farbiges Logo

Polkom
Печат върху кожа за етикети: фолио, ситопечат и цветно лого

Druck auf Leder kommt zum Einsatz, wenn das Logo farbig, metallisch oder kontrastreicher sein soll, als es Prägung und Laser erlauben. Bei Lederetiketten werden meist drei Techniken verwendet: Heißfolienprägung (Gold, Silber, farbig), Siebdruck mit elastischen Farben und digitaler UV-Druck für mehrfarbige Motive. Alle drei tragen eine Schicht auf die Oberfläche auf, daher hängt die Wahl davon ab, wie viel Reibung und Wäsche das Etikett aushalten muss.

Warum Druck auf Leder und nicht nur Relief

Das Relief ist klassisch, hat aber Grenzen. Auf schwarzem Leder ist eine Prägung aus der Entfernung kaum sichtbar, auf hellem Kunstleder ist der Kontrast schwach, und ein farbiges Logo in den Markenfarben lässt sich allein durch Druck gar nicht erreichen. Der Druck löst diese Aufgaben:

  • er fügt Farbe hinzu, die zur Corporate Identity passt;
  • er sorgt für hohen Kontrast auf dunklen Materialien;
  • er ermöglicht metallischen Glanz – Gold, Silber, Kupfer, Roségold;
  • er gibt mehrfarbige Logos und kleine Illustrationen wieder.

Heißfolienprägung

Die Heißfolienprägung (Hot Stamping) arbeitet mit einem beheizten Stempel, der eine dünne Folie auf das Leder presst. Das Pigment oder die Metallschicht der Folie wird in der Kontur des Logos übertragen, die übrige Folie löst sich ab. Da der Stempel drückt, ist das Logo meist leicht vertieft – es entsteht eine Kombination aus Relief und Farbe.

Vorteile

  • Luxuriöser Metalleffekt, der mit Farbe schwer zu erreichen ist.
  • Saubere, scharfe Konturen bei mittleren und größeren Logos.
  • Ein Stempel für alle Folienfarben – Varianten sind leicht umsetzbar.

Grenzen

  • In der Regel eine Farbe pro Prägung.
  • Bei stark strukturiertem Leder legt sich die Folie eventuell nicht gleichmäßig an.
  • Große Vollflächen sind schwieriger – Konturlogos sind besser geeignet.
  • Bei intensiver Reibung nutzt sich die Metallschicht allmählich ab.

Siebdruck

Beim Siebdruck wird die Farbe durch ein feines Gewebe (Sieb) gedrückt, in dem nur das Motiv des Logos „offen“ ist. Für jede Farbe wird ein eigenes Sieb angefertigt. Für Leder und Kunstleder werden Farben verwendet, die elastisch bleiben und beim Biegen nicht reißen.

Wann er sich eignet

  • Das Logo hat eine bis wenige Vollfarben.
  • Ein exakter, mit der Markenpalette abgestimmter Farbton ist nötig.
  • Das Etikett hat eine glatte Oberfläche – Kunstleder oder glattes Echtleder.

Siebdruck liefert eine deckende, satte Farbe und ist bei größeren Serien wirtschaftlich, weil die Siebe nur einmal hergestellt werden. Mehr über die Technik im Allgemeinen erfahren Sie bei unseren bedruckten Etiketten, wo sie auf Textilbändern eingesetzt wird.

Digitaler UV-Druck

Der UV-Druck trägt die Tinte direkt aus der Datei auf und härtet sie mit ultraviolettem Licht aus. Er braucht weder Siebe noch Stempel und eignet sich daher für mehrfarbige Logos, Verläufe und kleine Serien.

  • Vorteile: vollfarbiges Motiv, feine Übergänge, keine einmaligen Werkzeugkosten.
  • Nachteile: die Schicht ist empfindlicher gegen Reibung und Biegen als Siebdruck und Folie; ein Haftungstest auf dem konkreten Material ist nötig.

UV-Druck eignet sich für Etiketten an Accessoires, Taschen und Produkten, die nicht gewaschen werden, sowie für Promotion-Serien.

Vergleich der Techniken

TechnikFarbenHaltbarkeit bei Wäsche und ReibungAm besten geeignet für
FolieEine pro Prägung, metallisch und pigmentiertGut, nutzt sich bei starker Reibung abPremium-Optik, Mützen, Taschen, Jacken
SiebdruckVollfarben, je ein Sieb pro FarbeGut mit elastischen FarbenMarkenfarben, größere Serien
UV-DruckVollfarbigGeringer, Test erforderlichKomplexe Logos, Accessoires, kleine Serien

Kombinationen, die funktionieren

  • Prägung + Folie – das Hauptlogo in Gold, der Zusatztext nur geprägt.
  • Laser + Siebdruck – gravierte Kontur und farbiger Teil des Logos.
  • Zweifarbiges Leder + Folie – etwa dunkelblaues Leder mit silbernem Logo für eine maritime Kollektion.

Kombinationen fügen der Produktion einen Arbeitsschritt hinzu, liefern aber oft das markanteste Ergebnis.

Druckfarbe im Verhältnis zur Lederfarbe

Dieselbe Farbe wirkt auf unterschiedlichem Untergrund verschieden. Helle Farben auf dunklem Leder erfordern eine deckendere Schicht, sonst scheint der Untergrund durch und der Ton wird dunkler. Dunkle Farben auf hellem Leder werden genauer wiedergegeben. Metallfolie ist am universellsten – Gold und Silber sind auf Schwarz wie auf Braun gut lesbar. Ist die Logofarbe Teil der Corporate Identity, wählen Sie die Lederfarbe erst, nachdem Sie ein Druckmuster gesehen haben.

Vorbereitung der Druckdatei

  • Vektordatei, jede Farbe auf einer eigenen Ebene.
  • Farben nach Pantone für den Siebdruck; bei Folie die Art angeben (Gold matt, Gold glänzend, Silber usw.).
  • Linien nicht dünner, als das Material erlaubt – bei Folie auf strukturiertem Leder meist kräftiger.
  • Einige Millimeter Abstand zum Rand, wenn das Etikett angenäht wird.

Werden die Etiketten zusammen mit Hängeetiketten aus Karton mit Folie verwendet, nehmen Sie dieselbe Folienart für einen einheitlichen Auftritt.

So verlängern Sie die Lebensdauer des Drucks

Der Druck auf Leder ist dort am empfindlichsten, wo das Etikett an anderen Flächen reibt – Taschengurt, Taschenkante, Mützenschirm. Ist die Position des Etiketts starker Reibung ausgesetzt, bevorzugen Sie Folie mit leichtem Relief oder Siebdruck statt UV-Druck. Bei Kleidung, die gewaschen wird, wenden Sie das Teil auf links und bügeln Sie nicht direkt über das Etikett. Der Test mit einem Muster bleibt der sicherste Weg, das Verhalten der konkreten Kombination aus Material und Farbe zu prüfen.

Bedruckte Lederetiketten von Polkom

Polkom fertigt Lederetiketten mit Folie, Siebdruck und kombinierten Techniken auf Echtleder und Kunstleder. Wir helfen Ihnen, die Technik passend zu Artikel und Pflege auszuwählen, und fertigen ein Muster. Senden Sie Logo und Farben über das Anfrageformular.

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Aus unserer Produktion

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Reibt sich die Goldfolie vom Lederetikett ab?
Hochwertige Folie ist bei normalem Gebrauch beständig, sie ist aber eine Oberflächenschicht und verblasst bei ständiger Reibung – etwa am Taschengriff – allmählich an den Rändern. An Stellen mit wenig Reibung, wie am Jeansbund oder vorn an einer Mütze, hält sie lange. Für die größte Haltbarkeit empfiehlt sich Folie mit leichtem Relief.
Kann ich das Logo in einem exakten Pantone-Farbton drucken lassen?
Beim Siebdruck wird die Farbe nach dem vorgegebenen Pantone-Ton gemischt, und das Ergebnis liegt nahe an der Vorlage. Der endgültige Farbton hängt auch von der Lederfarbe unter der Farbe ab – auf dunklem Untergrund wirken manche Farben dunkler. Bei exakten Markenfarben ist es daher wichtig, ein Muster auf dem gewählten Material freizugeben.
Eignet sich der Druck für Kleidung, die gewaschen wird?
Ja, wenn Technik und Farbe richtig gewählt sind. Folie und Siebdruck mit elastischen Farben vertragen die Wäsche gut, besonders wenn das Teil auf links gewaschen und nicht direkt über das Etikett gebügelt wird. Digitaler UV-Druck eignet sich eher für Artikel, die selten gewaschen werden. Wir empfehlen einen Mustertest mit dem tatsächlichen Stoff.
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