Etiketten für Berufsbekleidung und Uniformen – beständig in der Industriewäsche

Polkom
Etiketten für Berufsbekleidung und Uniformen – beständig in der Industriewäsche

Etiketten für Berufsbekleidung müssen viel härteren Bedingungen standhalten als Etiketten an Modekleidung: Wäsche bei hoher Temperatur, starke Waschmittel, industrielles Trocknen und Bügeln mit der Presse. Deshalb wählt man dafür Polyester-Taft oder Webetiketten mit Druck oder eingewebter Gestaltung, die für intensive Wäsche geeignet sind und fest in die Naht eingenäht werden. Neben Marke und Zusammensetzung tragen sie oft Name des Mitarbeiters, Nummer oder Größe, damit die Wäscherei schnell sortieren kann.

Was Berufsbekleidung anders macht

Modekleidung wird zu Hause gewaschen, meist bei moderater Temperatur. Berufsbekleidung – Overalls, Jacken, Medizinkleidung, Kochuniformen, Hotel- und Gastronomieuniformen, Schuluniformen – wird oft in Industriewäschereien gewaschen. Dort sind die Zyklen länger, die Temperaturen höher und die Waschmittel aggressiver. Außerdem durchlaufen die Teile Tunnelfinisher und Pressen. Jede dieser Stufen belastet das Etikett: Der Druck kann verblassen, synthetische Kanten können verhärten und ein schlecht angenähtes Etikett kann abreißen.

Für die Prüfung von Berufsbekleidung in der Industriewäsche gibt es eine eigene Norm – ISO 15797, die die Wasch- und Finishverfahren für die Prüfung beschreibt. Wenn Ihr Kunde die Einhaltung bestimmter Verfahren verlangt, geben Sie dies in der Anfrage an, damit eine passende Kombination aus Material und Kennzeichnung ausgewählt und getestet werden kann.

Etiketten für Berufsbekleidung: Materialien

MaterialVorteileHinweise
Bedruckter Polyester-TaftFormstabil, läuft nicht ein, kleiner Text gut lesbarDie Wahl des Druckverfahrens entscheidet über die Haltbarkeit
Webetikett (Polyester)Das Logo ist eingewebt und verblasst nichtDie haltbarste Variante für die Marke
SatinWeich, für Kleidung, die direkt auf der Haut getragen wirdBei der tatsächlichen Temperatur testen
BaumwolleVerträgt heißes BügelnKann einlaufen, am Muster prüfen

Für das Logo der Marke oder Organisation ist das Webetikett am besten geeignet, weil es keinen Druck gibt, der sich abreiben könnte. Für Zusammensetzung, Größe und Nummer ist der Druck auf Taft praktisch, da er für jedes Stück andere Daten erlaubt.

Welche Informationen sie tragen

  • Marke oder Logo der Organisation – Klinik, Hotel, Unternehmen, Schule.
  • Zusammensetzung und Pflegehinweise – verpflichtend nach Verordnung (EU) 1007/2011 und mit Symbolen nach ISO 3758. Für Hinweise zur Industriewäsche wird manchmal ein eigener Text ergänzt.
  • Größe – bei Overalls und Jacken oft auch Körpergröße.
  • Name oder Nummer des Mitarbeiters – damit das Teil nach der Wäsche zur richtigen Person zurückkommt.
  • Abteilung oder Schichtfarbe – zum Sortieren.
  • Jahr oder Charge – um Verschleiß und Austausch nachzuverfolgen.

Etiketten mit Namen und Nummern

Bei zentraler Wäsche muss jedes Teil schnell identifiziert werden. Dafür gibt es mehrere Ansätze:

  1. Bedruckte Namensetiketten – werden für jeden Mitarbeiter gedruckt und bei der Ausgabe der Kleidung eingenäht.
  2. Nummerierte Etiketten – statt eines Namens wird eine Nummer verwendet, die in einem Register dem Mitarbeiter zugeordnet ist. Praktisch bei Personalwechsel – das Teil wird neu zugeteilt, ohne das Etikett zu tauschen.
  3. Bügeletiketten – schnell angebracht, doch bei Industriewäsche können sich die Ecken mit der Zeit lösen. Unter harten Bedingungen empfiehlt sich daher eine zusätzliche Fixierung mit einer Naht.

Manche Wäschereien verwenden auch elektronische Kennungen, die in das Kleidungsstück eingenäht werden. Sie ergänzen das Textiletikett, ersetzen es aber nicht – es bleibt für Menschen lesbar.

Wo das Etikett eingenäht wird

Bei Berufsbekleidung wird die Position so gewählt, dass das Etikett geschützt und leicht zu prüfen ist:

  • Nacken oder hinterer Bund – für Marke und Größe;
  • Seitennaht oder innere Taschennaht – für die Zusammensetzung;
  • Innenseite von Bund oder Kragen – für Name und Nummer, sichtbar beim Sortieren;
  • nie in Bereichen, die stark reiben oder mit Maschinen in Kontakt kommen.

Eine Naht, die hält

Verwenden Sie reißfestes Polyester-Nähgarn, das für hohe Temperaturen geeignet ist. Das Etikett muss mit ausreichend Zugabe in der Naht gefasst oder an beiden Enden mit Rückwärtsstichen am Anfang und Ende angenäht sein. Bei Etiketten mit Endfalz sollte die Naht nahe am Falz verlaufen, damit keine freie Kante bleibt, die hängen bleibt. Nur geklebte Etiketten werden für die Industriewäsche nicht empfohlen.

Weich auch bei langem Tragen

Berufsbekleidung wird eine ganze Schicht lang getragen, oft bei körperlicher Belastung und Schwitzen. Ein steifes Etikett im Nacken spürt man stundenlang. Wählen Sie für das Nackenetikett ein weicheres Material, etwa Satin oder weichen Taft, und Kanten, die per Ultraschall geschnitten sind. Große mehrseitige Pflegeetiketten setzen Sie in die Seitennaht, weiter weg von der Haut.

Schuluniformen und Personalbekleidung

Bei Schuluniformen und Personalbekleidung im Handel sind die Anforderungen an die Wäsche moderater, doch Stückzahlen und Größen sind zahlreich. Hier kommt es darauf an, dass die Größenetiketten klar sind und das Logo der Schule oder Firma repräsentativ wirkt. Ein Webetikett mit Logo und ein bedrucktes Etikett für Größe und Zusammensetzung sind eine häufige Kombination. Werden die Uniformen an Kinder ausgegeben, ergänzen Sie ein Namensfeld oder ein separates Namensetikett.

Muster und Test

Fordern Sie vor einer Serienbestellung von Etiketten für Berufsbekleidung Muster an und waschen Sie sie zusammen mit dem Stoff unter den realen Bedingungen der Wäscherei, die den Kunden betreut – Temperatur, Waschmittel, Trocknung. Prüfen Sie nach einigen Zyklen Lesbarkeit, Einlaufen und Kanten. So vermeiden Sie am sichersten, dass Etiketten mitten in einem Uniformvertrag ausgetauscht werden müssen.

So bereiten Sie Ihre Anfrage vor

Beschreiben Sie die Art der Bekleidung, den Stoff, die Wäsche (Haushalts- oder Industriewäsche, Temperatur), welche Informationen auf das Etikett müssen und ob es eine Personalisierung pro Mitarbeiter gibt. Nennen Sie auch die Anzahl der Modelle und Größen. Mit diesen Angaben können wir ein Set vorschlagen – Markenetikett, Pflegeetikett und Namens- oder Nummernetikett – in einheitlichem Stil.

Etiketten für Uniformen von Polkom

Polkom ist Hersteller von Textiletiketten nach Maß für Hersteller von Berufsbekleidung, Uniformen und Medizinkleidung sowie von Pflegeetiketten. Wir fertigen Muster für Tests, beraten Sie zum Material und liefern in die gesamte EU. Neben Etiketten finden Sie bei uns Knöpfe, Reißverschlüsse und Kurzwaren für dieselben Artikel. Senden Sie Ihre Anfrage über Kontakt.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Welches Etikett übersteht eine Wäsche bei 90 Grad?
Für Wäsche bei hoher Temperatur eignen sich am besten Polyester-Webetiketten und Etiketten aus Polyester-Taft mit einem Druck, der für intensive Wäsche ausgelegt ist. Die Polyesterbasis läuft nicht ein, und ein eingewebtes Logo verblasst nicht. Da das Ergebnis auch von Waschmitteln und Trocknung abhängt, empfehlen wir, ein Muster unter den realen Bedingungen der Wäscherei zu testen, bevor Sie die Serienbestellung freigeben.
Kann das Etikett der Uniform den Namen des Mitarbeiters tragen?
Ja. Die Etiketten können für jeden Mitarbeiter mit Name, Nummer oder Abteilung bedruckt werden. Bei hoher Fluktuation ist es praktischer, Nummern mit Registerzuordnung zu verwenden, weil das Teil neu zugeteilt wird, ohne das Etikett zu wechseln. Senden Sie uns die Datenliste und die Stückzahl pro Variante, und wir schlagen eine passende Lösung vor.
Sind Bügeletiketten für Berufsbekleidung geeignet?
Bügeletiketten sind schnell angebracht, doch bei Industriewäsche, Tunnelfinishern und Pressen wird der Klebstoff stark beansprucht, und die Ecken können sich mit der Zeit lösen. Für Berufsbekleidung empfehlen wir das Einnähen oder zumindest eine Kombination – Aufbügeln zum Positionieren und eine Naht an den Rändern zur Sicherung.
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