Etiketten für Heimtextilien – Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken und Vorhänge

Polkom
Etiketten für Heimtextilien – Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken und Vorhänge

Etiketten für Heimtextilien folgen denselben Grundregeln wie Etiketten für Bekleidung: Jedes Produkt muss eine dauerhafte Angabe der Faserzusammensetzung in der Sprache des Verkaufslandes tragen, Marke, Größe und Pflegesymbole kommen zur Orientierung des Käufers hinzu. Der Unterschied liegt in Position und Form – das Etikett wird in eine Ecke, in den Saum oder als Schlaufe eingenäht und muss sehr häufige Wäschen bei höherer Temperatur überstehen. Hier die praktischen Lösungen für jede Produktart.

Etiketten für Heimtextilien: was sie enthalten müssen

Die Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 gilt für alle auf dem Markt bereitgestellten Textilerzeugnisse, einschließlich Bettwäsche, Handtüchern, Tischdecken, Vorhängen und Gardinen. Die wesentlichen Inhalte des Etiketts sind:

  • Faserzusammensetzung mit Prozentangaben, zum Beispiel „100 % Baumwolle“ oder „50 % Leinen, 50 % Baumwolle“.
  • Sprache – die Amtssprache des Landes, in dem das Produkt verkauft wird.
  • Angaben zum Hersteller oder Importeur mit Kontakt, gemäß den allgemeinen Regeln zur Produktsicherheit.
  • Kennung – Modell, Artikel oder Charge.
  • Pflegesymbole nach ISO 3758 – nach der Verordnung nicht ausdrücklich vorgeschrieben, aber besonders wichtig, weil Heimtextilien häufig gewaschen werden.
  • Größe – bei Laken, Bettbezügen und Tischdecken praktisch auf dem Etikett, weil sich das Produkt nach dem Auspacken schwer messen lässt.

Hat das Produkt Teile mit unterschiedlicher Zusammensetzung – etwa Bezug und Füllung eines Kissens –, wird die Zusammensetzung je Teil angegeben. Ausführlich zum Inhalt des Pflegeetiketts lesen Sie bei den Pflegeetiketten.

Etiketten nach Produktart

ProduktPosition des EtikettsEmpfohlene Art
Laken, BettbezugNaht in der Ecke oder an der ÖffnungBedrucktes Pflegeetikett, mittig gefaltet
KissenbezugSeitennaht oder ÖffnungKleines bedrucktes Etikett
FrotteehandtuchSaum an der kurzen SeiteWebetikett als Schlaufe oder Fähnchen
TischdeckeSaum in der EckeKleines bedrucktes oder gewebtes Etikett
Vorhang, GardineOberes Band oder SeitensaumBedrucktes Etikett mit Maßen
DekokissenNaht des Bezugs neben dem ReißverschlussPflegeetikett plus Markenetikett
Steppdecke, WolldeckeRandnahtGrößeres Pflegeetikett für Bezug und Füllung

Waschbeständigkeit

Bettwäsche und Handtücher werden bei 40–60 °C, manchmal auch heißer gewaschen, oft im Trockner getrocknet und gebügelt. Das Etikett muss das so lange aushalten wie das Produkt selbst. Deshalb:

  • wählen Sie Polyester-Taft oder Satin für das Pflegeetikett – beide bleiben lesbar;
  • verwenden Sie Farben für Textilien und hohe Temperaturen;
  • wählen Sie für gewebte Markenetiketten Polyester-Damast, der nicht ausbleicht;
  • testen Sie das Muster mit mehreren Wäschen bei der Höchsttemperatur laut Etikett.

Das Markenetikett bei Heimtextilien

Bei Heimtextilien ist das Markenetikett oft klein und dezent, weil das Produkt von allen Seiten sichtbar ist. Beliebte Lösungen sind:

  1. Gewebtes Fähnchenetikett im Saum eines Handtuchs oder einer Tischdecke – sichtbar, aber unaufdringlich.
  2. Schlaufe mit Logo – bei Handtüchern und Geschirrtüchern dient sie zugleich zum Aufhängen.
  3. Markenetikett in der Naht des Bezugs – bei Dekokissen und Bettbezügen.
  4. Leder- oder Textiletikett – bei Decken, Strickschals und Plaids, außen in der Ecke angenäht.

Webetiketten eignen sich hier besonders – sehen Sie sich die Varianten bei den Webetiketten an.

Die Schlaufe als Etikett

Handtücher, Geschirrtücher und Schürzen haben oft eine Aufhängeschlaufe. Wird sie als Webetikett mit Logo gefertigt, erfüllt sie zwei Funktionen auf einmal. Wählen Sie ein festeres Band und eine ausreichende Länge, damit sie sich an einen Haken hängen lässt. Die Schlaufe wird zusammen mit der Naht in den Saum gefasst, das Pflegeetikett kann daneben sitzen.

Hotel- und Objekttextilien

Bettwäsche und Handtücher für Hotels, Krankenhäuser und Restaurants werden in Industriewaschmaschinen gewaschen – häufiger, bei höherer Temperatur und mit stärkeren Mitteln. Hier muss das Etikett außerordentlich beständig sein, oft kommen Eigentümerangaben oder eine Nummer zur Rückverfolgung hinzu. Geben Sie die professionelle Nutzung in Ihrer Anfrage an, damit Material und Farbe für diese Bedingungen gewählt werden.

Hängeetiketten und Verpackung

Heimtextilien werden oft verpackt verkauft – in Box, Beutel oder mit Banderole. Dort ist Platz für mehr Informationen: Größe, Lieferumfang, Markengeschichte, Pflege. Ein Hängeetikett aus Karton oder die Banderole der Verpackung ersetzen das Pflegeetikett nicht, weil sie weggeworfen werden, ergänzen aber die Präsentation. Verkaufen Sie ein Set – etwa Bettbezug, Laken und Kissenbezüge –, muss jedes Teil des Sets seine eigenen Angaben tragen.

Häufige Fehler

  • Die Zusammensetzung steht nur auf der Verpackung, am Produkt gibt es kein Etikett.
  • Das Etikett besteht aus einem Material, das nach einigen Wäschen bei 60 °C ausbleicht.
  • Die Größe des Lakens fehlt – der Käufer kann sie nach dem Auspacken nicht prüfen.
  • Das Etikett ist an einer sichtbaren Stelle der Tischdecke oder des Vorhangs angenäht und stört die Optik.
  • Die Zusammensetzung der Füllung ist bei Kissen und Decken nicht angegeben.

Das gesamte Sortiment finden Sie in der Kategorie Etiketten.

Etiketten für Heimtextilien von Polkom

Polkom ist ein bulgarischer Hersteller von Zubehör für Mode, Möbel, Schuhe und Taschen aus Sofia mit über 30 Jahren Erfahrung. Wir fertigen nach Maß Web-, Druck-, Pflege- und Hängeetiketten für Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken und Vorhänge mit Ihrem Logo und Text. Wir erstellen schnell Muster und liefern in die gesamte EU. Senden Sie eine Beschreibung Ihrer Produkte über das Anfrageformular. Die Mindestmengen hängen vom Artikel ab.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ist ein Pflegeetikett mit Zusammensetzung bei Bettwäsche Pflicht?
Ja. Bettwäsche ist ein Textilerzeugnis und fällt unter die Verordnung 1007/2011. Die Faserzusammensetzung muss dauerhaft angegeben werden, in der Sprache des Verkaufslandes. Das Etikett wird am Produkt selbst angenäht, nicht nur an der Verpackung, weil die Verpackung nach dem Kauf weggeworfen wird.
Wo wird das Etikett an einem Handtuch angenäht?
Meist im Saum einer der kurzen Seiten – als Fähnchenetikett oder als Aufhängeschlaufe. Das Pflegeetikett sitzt daneben, im selben Saum gefasst. So ist das Etikett leicht zu finden, stört nicht bei der Benutzung und ist nicht sichtbar, wenn das Handtuch gefaltet im Regal liegt.
Welches Etikettenmaterial übersteht Wäschen bei 60 Grad?
Polyester-Taft und Satin mit geeigneter Textilfarbe sowie Webetiketten aus Polyester-Damast eignen sich für häufige Wäschen bei höherer Temperatur. Vliesstoffe sind weniger beständig. Testen Sie immer ein Muster bei der Höchsttemperatur laut Pflegesymbolen und prüfen Sie, ob der Text lesbar bleibt.
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