Gewebte Etiketten für Strickwaren und Trikotagen – weich, dehnbar und hautfreundlich

Polkom
Gewebte Etiketten für Strickwaren und Trikotagen – weich, dehnbar und hautfreundlich

Gute gewebte Etiketten für Strickwaren sind weich, leicht und beeinträchtigen nicht die Dehnbarkeit des Stoffes. Am besten eignen sich Damast oder Satin mit Ultraschallschnitt oder gewebtem Saum, kleiner Größe, mittig gefaltet und in die Naht eingenäht. Bei gestrickten Pullovern und Schals wird das Etikett hand- oder mit elastischem Stich angenäht, damit die Strickware nicht spannt.

Warum gewebte Etiketten für Strickwaren einen besonderen Umgang erfordern

Strickwaren – gestrickte Stoffe wie Jersey, Ripp, Interlock und Pulloverstrick – dehnen sich, während gewebte Etiketten kaum dehnbar sind. Ist das Etikett groß und rundum angenäht, entsteht ein „harter Bereich“ im elastischen Stoff. Das führt zu Faltenbildung, Nahtverzug und Unbehagen. Zudem werden Strickwaren oft direkt auf der Haut getragen, weshalb die Etikettenränder stärker spürbar sind.

Welches Etikett für welches Strickwarenprodukt

ProduktGewebeFaltungPosition
T-Shirts, Jersey-BlusenDamast oder Satinmittig gefaltetim Kragennaht
Sweatshirts, HoodiesDamastmittig gefaltet oder offene Endenim Nacken oder Seitennaht
Leggings, Sportbekleidungweicher Satin, kleine Größemittig gefaltet oder UmschlagSeitennaht oder Bund
Gestrickte Pullover und StrickjackenDamastoffene Enden oder geradeRückenpasse, handgenäht
Mützen und Schals aus StrickDamast oder Taftmittig gefaltet oder geradein der Naht oder außen
Babykleidung aus StrickSatinmittig gefaltetSeitennaht

Größe: Weniger ist mehr

Bei Strickwaren sollte das Etikett so klein wie möglich sein, ohne Lesbarkeit zu verlieren. Ein schmales Etikett, mittig gefaltet und in die Naht eingenäht, beeinträchtigt die Dehnbarkeit kaum, da es nur an einem Punkt fixiert ist. Ein breites Etikett, das rundum angenäht ist, schränkt den Stoff ein. Für große Markenetiketten empfiehlt sich eine Position, an der der Stoff weniger dehnbar ist – etwa die Rückenpasse unter dem Kragen bei Pullovern mit Verstärkungsband.

Kanten und Tragekomfort

Strickwaren werden direkt auf der Haut getragen und bewegen sich mit dem Körper. Die Etikettenkante sollte weich sein:

  • Gewebter Saum – die weichste Variante ohne geschnittene Kante.
  • Ultraschall – dünner, flexibler versiegelter Rand.
  • Heißschnitt – härter; besser zu vermeiden bei Kragen und Unterwäsche.

Wie Sie ein Etikett an Strickwaren annähen

In der Overlock- oder Decknaht

Die schnellste und unkomplizierteste Methode: Das mittig gefaltete Etikett wird zwischen zwei Stofflagen gelegt und beim Nähen der Kragen- oder Seitennaht mitgefasst. So entstehen keine zusätzlichen Nähte auf dem elastischen Stoff.

Auf dem Stoff annähen

Wenn das Etikett flach liegen soll, nähen Sie nur die kurzen Seiten, nicht rundum. Verwenden Sie eine Stricknadel mit Kugelspitze, um Maschen nicht zu beschädigen, und einen elastischen oder schmalen Zickzackstich. Das Garn sollte polyesterbasiert und farblich passend sein.

Handnähen bei Strickwaren

Bei gestrickten Pullovern, besonders handgestrickten, wird das Etikett mit wenigen lockeren Stichen an den Ecken und in der Mitte der kurzen Seiten von Hand angenäht. Das Garn wird durch Maschen, nicht durch Strickfäden geführt, um diese nicht zu beschädigen. So bewegt sich das Etikett mit dem Strickstoff mit.

Thermofixiertes Etikett auf Strickwaren

Thermofixierte Etiketten können auf manchen Strickstoffen aufgeklebt werden, doch der Klebstoff versteift die Stelle und verringert die Dehnbarkeit. Bei sehr elastischen Stoffen und Strickwaren wird diese Methode ohne vorherigen Test nicht empfohlen. Wenn Sie dennoch auf Nähte verzichten möchten, testen Sie die Bügeltemperatur und den Stoff vor der Serienproduktion.

Außen angebrachtes Etikett bei Strickwaren

Viele Strickwarenmarken platzieren kleine gewebte Etiketten außen – am Saum, am Ärmelbündchen oder an der Schal-Ecke. Hier dient das Etikett als Branding-Element und sollte beidseitig gut angenäht sein, damit es nicht hängen bleibt. Für schwerere Strickwaren sind Lederetiketten eine Alternative, die auf groben Maschen gut wirken.

Größen- und Zusammensetzungsetiketten

Bei Strickwaren gibt es meist drei Etiketten: Markenetikett, Größenetikett und Zusammensetzungsetikett. Werden sie an verschiedenen Stellen angenäht, entstehen harte Stellen. Besser ist es, Marken- und Größenetikett nebeneinander in der Kragennaht zu platzieren und das Zusammensetzungsetikett in der Seitennaht, wo der Stoff weniger dehnbar ist. Alternativ kann die Größe direkt auf das Markenetikett gewebt werden, wenn die Kollektion klein ist und wenige Varianten hat.

Waschen und Pflege

Strickwaren werden oft bei niedrigen Temperaturen und im Schonwaschgang gewaschen. Polyestergewebte Etiketten halten diese Bedingungen problemlos aus und schrumpfen kaum, anders als manche Naturstrickwaren. Bei Wollprodukten, die bei falscher Wäsche einlaufen, behält das Etikett seine Größe und kann leicht abstehen – ein weiterer Grund für kleine Etiketten, die nur an einer Naht fixiert sind. Pflegehinweise sollten auf einem separaten Zusammensetzungsetikett stehen; mehr dazu finden Sie im Bereich Textiletiketten.

Häufige Fehler

  • Großes Etikett, rundum auf elastischem Stoff angenäht.
  • Harte Kante durch Heißschnitt am Kragen eines T-Shirts.
  • Normale Nadel, die Maschen beschädigt.
  • Thermofixiertes Etikett auf sehr elastischem Strick ohne Test.

Gewebte Etiketten für Strickwaren von Polkom

Polkom fertigt gewebte Etiketten in Größe, Gewebe und Faltung, die ideal für Strickwaren und Trikotagen sind. Mit über 30 Jahren Erfahrung als Hersteller beraten wir Sie gern zum besten Etikett für Ihre Modelle. Senden Sie eine Anfrage mit Produktbeschreibung.

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Häufig gestellte Fragen

Welches Etikett eignet sich für gestrickte Pullover?
Für gestrickte Pullover ist ein weiches Damastetikett mit offenen Enden oder gerade, nur an den kurzen Seiten unter der Kragenpasse angenäht, ideal. Bei handgestrickten Stücken wird das Etikett mit wenigen lockeren Stichen durch die Maschen von Hand angenäht. Für außen angebrachte Branding-Etiketten auf grobem Strick eignen sich kleine gewebte oder Lederetiketten am Saum.
Wie nähe ich ein Etikett an Strickwaren, ohne dass es Falten wirft?
Verwenden Sie ein kleines, mittig gefaltetes Etikett und fassen Sie es in die Kragen- oder Seitennaht ein. Soll das Etikett flach liegen, nähen Sie nur die kurzen Seiten mit einer Stricknadel und elastischem Stich. Vermeiden Sie große Etiketten, die rundum angenäht sind, da sie die Dehnbarkeit einschränken.
Welches Etikett kratzt nicht bei T-Shirts?
Am angenehmsten ist ein kleines Etikett aus weichem Damast oder Satin mit gewebtem Saum oder Ultraschallschnitt, mittig gefaltet und in die Kragennaht eingenäht. Harte Kanten durch Heißschnitt und groberen Taft verursachen oft Hautreizungen. Viele Marken kombinieren dieses Etikett mit einem gedruckten Zusammensetzungsetikett in der Seitennaht.
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