Lasergravur auf Knöpfen ist ein Verfahren, bei dem ein fokussierter Laserstrahl eine dünne Oberflächenschicht verdampft oder anschmaucht und ein dauerhaftes Logo, eine Schrift oder ein Ornament hinterlässt. Es braucht kein Werkzeug, erlaubt feine Details und einen schnellen Designwechsel und ist daher die flexibelste Art, Knöpfe aus Polyester, Corozo, Holz, Knochen und anderen Materialien zu branden.
Lasergravur auf Knöpfen: so funktioniert sie
Die Vektordatei mit dem Logo wird in die Maschinensoftware geladen, wo Größe, Position und Parameter festgelegt werden – Leistung, Geschwindigkeit und Anzahl der Durchgänge. Die Knöpfe werden in eine Schablone gelegt, die sie fixiert und zentriert. Der Laser fährt die Kontur ab und füllt die Logoflächen Zeile für Zeile.
Das Ergebnis hängt vom Material ab:
- bei Naturmaterialien (Holz, Corozo, Kokos) entsteht eine Verdunklung – ein warmer, leicht rauchiger Ton;
- bei Polyester wird die obere Schicht abgetragen und eine hellere oder matte Unterschicht freigelegt;
- bei beschichtetem Metall entfernt der Laser die Beschichtung und zeigt das Grundmetall;
- bei Knochen und Horn ist die Kontur je nach Einstellung hellbraun bis dunkel.
Für Lasergravur geeignete Materialien
| Material | Optik der Gravur | Hinweise |
|---|---|---|
| Corozo | dunkelbraun, klar | sehr guter Kontrast, besonders bei hellen Tönen |
| Holz | rauchig, warm | abhängig von Dichte und Faserrichtung |
| Kokosschale | dunkel auf dunklem Grund | wirkt besser bei größeren, einfachen Logos |
| Polyester | hell oder matt | geeignet zum Ausfüllen mit Farbe |
| Knochen | braun, klassisch | oft mit eingefärbten Rillen |
| Beschichtetes Metall | Kontrast zwischen Beschichtung und Grund | für ein plastisches Logo eignet sich Relief besser |
Suchen Sie eine natürliche Optik, liefern Corozo-Knöpfe und Holzknöpfe die ausdrucksstärkste Gravur ohne zusätzliche Einfärbung.
Wie fein das Detail sein kann
Der Laser selbst ist sehr präzise, die Grenze ergibt sich aber aus Knopfgröße und Material. Praktische Richtwerte:
- Linien dünner als etwa 0,2–0,3 mm können bei porösen Materialien wie Holz und Kokos „verschwimmen“;
- Text unter 1,5–2 mm Höhe ist mit bloßem Auge schwer lesbar;
- bei Hemdknöpfen (16L–18L, etwa 10–11,5 mm) verwendet man besser ein Zeichen oder Monogramm statt des vollen Namens;
- bei Mänteln und Sakkos (28L–40L) ist Platz für ein Logo mit Schriftzug.
Vorteile und Grenzen
Vorteile
- keine Werkzeugkosten – auch für kleinere Serien geeignet;
- das Design lässt sich zwischen zwei Kollektionen leicht ändern;
- auch Lagermodelle können graviert werden;
- die Gravur ist Teil des Materials und reibt sich beim Waschen nicht ab.
Grenzen
- die Gravur ist vertieft, ohne Volumen – für ein erhabenes Logo wählt man Relief;
- bei dunklen Materialien ist der Kontrast schwächer, manchmal ist eine Einfärbung nötig;
- gewölbte und stark gerundete Oberflächen begrenzen die Gravurfläche.
So bereiten Sie das Logo für die Lasergravur vor
- Senden Sie eine Vektordatei mit klaren Konturen und ohne Verläufe.
- Wandeln Sie Schriften in Pfade um, damit sie nicht ersetzt werden.
- Geben Sie die gewünschte Logogröße in Millimetern oder als Prozentsatz des Durchmessers an.
- Klären Sie, ob das Logo zentriert ist oder eine bestimmte Ausrichtung zu den Löchern hat.
- Hat das Logo viele Details, bereiten Sie auch eine vereinfachte Version für kleine Knöpfe vor.
Ausrichtung zu Löchern und Öse
Ein Vierlochknopf hat kein „oben“ und „unten“, das Logo aber schon. Soll der Schriftzug im geschlossenen Zustand waagerecht stehen, muss jeder Knopf in derselben Position angenäht werden – das erfordert Sorgfalt beim Annähen von Hand und eine Einstellung beim maschinellen Annähen. Deshalb wählt man bei Lochknöpfen oft runde oder symmetrische Zeichen, die aus jedem Winkel gleich aussehen. Bei Ösenknöpfen lässt sich die Ausrichtung leichter festlegen, weil die Öse die Richtung vorgibt. Liegt das Logo um die Löcher herum, prüfen Sie am Muster, ob das Garn einen Teil davon verdeckt.
Gravur auf bereits genähter Kleidung
Manchmal fragen Marken, ob sie bereits angenähte Knöpfe gravieren lassen können. Bei manchen Modellen ist das technisch möglich, das Risiko einer Beschädigung des Stoffs und ungenauer Positionierung ist aber groß. Viel sicherer ist es, die Knöpfe vor dem Nähen zu gravieren und die Partie vorab zu prüfen.
Qualitätskontrolle
Bei der Seriengravur werden Knöpfe aus jeder Partie stichprobenartig geprüft: Tiefe und Gleichmäßigkeit der Gravur, Zentrierung, keine Verbrennungen an den Rändern und saubere Rillen. Bei Naturmaterialien sind kleine Tonunterschiede normal und Teil ihres Charakters – wichtiger ist, dass das Logo bei allen Stücken gleich gut lesbar ist.
Es ist auch sinnvoll, dass die Marke ein eigenes Abnahmekriterium festlegt: etwa die zulässige Abweichung der Logoposition oder des Farbtons der Füllung. So bewerten Lieferant und Ihre Qualitätsabteilung die Partie nach denselben Regeln, und strittige Fälle werden schnell gelöst.
Haltbarkeit beim Waschen und Tragen
Da der Laser das Material selbst verändert und keine Schicht aufträgt, blättert die Gravur nicht ab. Bei Polyester und Corozo übersteht sie problemlos die Maschinenwäsche. Sind die Rillen mit Farbe gefüllt, bestimmt die Qualität der Füllung, wie lange die Farbe satt bleibt – diese Variante wird daher immer an einem Muster geprüft.
Lasergravur von Polkom
Polkom ist Hersteller von Bekleidungszubehör aus Sofia mit über 30 Jahren Erfahrung. Wir gravieren Logos auf Knöpfe nach Auftrag aus verschiedenen Materialien, fertigen schnelle Muster und liefern in die gesamte EU. Senden Sie Logo und Wunschmodell über das Anfrageformular – wir schlagen ein passendes Material und ein Muster zur Freigabe vor.











