Ein Lederetikett für Taschen sitzt auf der vorderen Klappe, an der Tasche, an der Seitenwand oder am Henkel und wird mit einer Naht entlang der Kontur, mit Nieten oder mit einer Kombination aus beidem befestigt. Taschen werden nicht gewaschen, daher kann dickeres Echtleder mit ausgeprägter Struktur verwendet werden. Eine eigene Kategorie sind Gepäckanhänger – hängende Lederschilder mit Logo und Platz für den Namen des Besitzers, die am Griff von Koffer oder Rucksack befestigt werden.
Wo ein Lederetikett an der Tasche sitzt
- Vordere Klappe oder Vorderteil – die sichtbarste Stelle; geeignet für ein größeres Etikett mit dem Hauptlogo.
- Außentasche – ein kleineres Schild, das die Funktion der Tasche nicht stört.
- Seitenwand – dezentes Branding bei Shoppern und Rucksäcken.
- Henkel oder Schultergurt – ein schmaler Lederstreifen, um den Ansatz des Henkels gelegt.
- Innenseite – ein Etikett im Futter, das die Marke zeigt, wenn die Tasche geöffnet ist.
Die Platzierung wird schon bei der Konstruktion festgelegt, denn sie bestimmt, wann in der Produktion das Etikett angebracht wird – auf einem flachen Teil oder am fertigen Produkt.
Material je nach Taschenart
Stofftaschen und Rucksäcke
Ein Leder- oder Kunstlederetikett auf Canvas oder Segeltuch ist eine klassische Kombination. Der Kontrast zwischen Textil und Leder hebt die Marke hervor. Hier verwendet man dickere Materialien, die flach liegen und sich nicht wölben.
Ledertaschen
Bei Lederprodukten wird das Etikett meist direkt eingeprägt oder ist ein separates Schild aus demselben oder einem kontrastierenden Leder. Die Wahl des Farbtons ist wichtig – ein Etikett in derselben Farbe ist dezent, ein kontrastierendes sichtbarer.
Taschen aus Kunstleder
Die logische Wahl ist ein Kunstlederetikett im gleichen oder einem benachbarten Farbton, damit die Materialien stimmig bleiben.
Befestigung: Naht, Nieten oder beides
Taschen tragen Gewicht und sind Reibung ausgesetzt, daher muss die Befestigung sicher sein.
- Naht entlang der Kontur – wird ausgeführt, solange das Teil flach ist. Verwenden Sie reißfestes Polyester- oder Polyamidgarn – sehen Sie sich die Garne für Schuhe und Leder an.
- Nieten – praktisch, wenn die Tasche bereits montiert oder das Material mehrlagig ist. Vier Nieten in den Ecken halten das Etikett stabil.
- Naht + Nieten – die solideste Lösung für Rucksäcke und Arbeitstaschen.
Die Metallteile zur Befestigung sollten stilistisch zu Schnallen, Ringen und dem übrigen Zubehör der Tasche passen.
Kennzeichnung des Logos
Bei Taschen, die nicht gewaschen werden, funktionieren alle Techniken gut. Die Prägung ist am klassischsten und haltbarsten. Laser eignet sich für feine Details. Folie verleiht einen luxuriösen Metalleffekt, nutzt sich aber an Stellen mit viel Reibung – an Henkeln und Kanten – allmählich ab. Bevorzugen Sie an Henkeln und Gurten daher Prägung oder Laser.
Lederner Gepäckanhänger
Der Gepäckanhänger (für Koffer, Rucksack oder Reisetasche) ist ein eigenes Accessoire, das am Griff befestigt wird. Er wird sowohl vom Besitzer genutzt, um sein Gepäck zu erkennen, als auch von Marken – als gebrandetes Geschenk oder als Accessoire zu Reiseprodukten.
Typischer Aufbau
- Korpus – zwei verklebte oder vernähte Teile aus Leder oder Kunstleder.
- Datenfeld – ein Kärtchen mit Name und Telefonnummer, sichtbar durch ein Fenster oder unter einer Lasche verborgen, um die persönlichen Daten zu schützen.
- Riemen – Lederband mit Schnalle, Druckknopf oder Metallring.
- Logo – geprägt, graviert oder mit Folie auf der Vorderseite.
Größen
Gepäckanhänger haben meist Visitenkartengröße oder sind etwas größer, damit ein Standardkärtchen mit Daten hineinpasst. Die Form ist rechteckig mit abgerundeten Ecken, kann bei Geschenkserien aber auch eine Silhouette haben – etwa ein Koffer oder Flugzeug.
Für wen sie geeignet sind
- Hersteller von Taschen und Koffern – als Ergänzung zum Produkt.
- Reisebüros, Hotels und Unternehmen – als Firmengeschenk mit Logo.
- Bekleidungsmarken – als Geschenk zu einer Bestellung oder zu einer Reisekollektion.
Größen von Taschenetiketten
| Platzierung | Richtgröße |
|---|---|
| Vorderteil von Rucksack oder Tasche | 6–10 cm Breite |
| Tasche | 4–6 cm |
| Henkel oder Schultergurt (Streifen) | 1,5–3 cm Breite |
| Innenetikett im Futter | 3–5 cm |
Die Größe muss im Verhältnis zur Tasche stehen – ein kleines Schild auf einem großen Rucksack wirkt verloren, ein großes auf einer Geldbörse aufdringlich.
Das Etikett als Teil der Taschenkonstruktion
Bei einer gut konstruierten Tasche ist der Lederpatch nicht einfach obendrauf „geklebt“, sondern Teil der Konstruktion. Er kann eine Naht abdecken, die Stelle verstärken, an der der Henkel befestigt wird, oder als Basis für einen Ring für den Schlüsselanhänger dienen. Solche Lösungen machen das Etikett funktional und rechtfertigen das kräftigere Material. Besprechen Sie mit dem Konstrukteur, ob das Etikett Last trägt – wenn ja, planen Sie Nieten und reißfesteres Garn ein.
Pflege von Lederetiketten an Taschen
Taschen werden nicht in der Maschine gewaschen, werden aber vom Regen nass und sind Reibung ausgesetzt. Ein Etikett aus Echtleder reinigt man mit einem feuchten Tuch und behandelt es gelegentlich mit farbloser Creme. Bei Kunstleder genügt Abwischen. Hat das Etikett Folie, vermeiden Sie starke Reinigungsmittel, die sie abreiben könnten.
Lederetiketten für Taschen und Gepäck von Polkom
Polkom fertigt als Hersteller Lederetiketten für Taschen, Rucksäcke und Accessoires aus Echt- und Kunstleder – mit Prägung, Laser oder Folie und bei Bedarf mit Löchern für Nieten. Wir bieten auch die Metallbeschläge für dasselbe Produkt an. Senden Sie Design und Maße über die Kontaktseite.












