Etiketten für Heimtextilien – Bettwäsche, Handtücher, Gardinen, Tischdecken und Decken – müssen Wäschen bei höheren Temperaturen und den Wäschetrockner aushalten. Deshalb werden meist bedruckte Etiketten auf synthetischem Satin oder Taft mit beständigem Thermotransfer- oder Flexodruck verwendet. Das Etikett enthält Zusammensetzung, Pflegesymbole, Artikelmaße und Marke und wird in einen Saum oder eine Naht eingenäht, wo es bei der Nutzung nicht stört.
Warum Etiketten für Heimtextilien stärker beansprucht werden
Bettwäsche und Handtücher werden oft gewaschen, meist aus Hygienegründen bei höherer Temperatur als Kleidung. Handtücher und Bettlaken kommen in den Trockner und werden manchmal heiß gebügelt. Tischdecken werden mit Fleckenmitteln gewaschen. All das stellt das Etikett auf eine Probe, die es bei einer Bluse selten erlebt.
Eine weitere Besonderheit: Heimtextilien werden jahrelang genutzt. Der Kunde erwartet, auch nach langer Zeit noch zu sehen, wie der Artikel gewaschen wird, und bei einer Reklamation eine Artikel- oder Chargennummer zu finden.
Was das Etikett enthält
- Faserzusammensetzung – mit den Faserbezeichnungen und Prozentangaben nach Verordnung (EU) Nr. 1007/2011.
- Pflegesymbole nach ISO 3758 – Waschen, Bleichen, Trocknen, Bügeln, professionelle Reinigung.
- Artikelmaße – etwa Größe von Bettlaken, Bettbezug oder Handtuch in Zentimetern.
- Marke oder Hersteller und bei Bedarf das Ursprungsland.
- Artikel- oder Chargennummer – hilfreich bei Nachbestellungen und Reklamationen.
Preis, Barcode und Produktbeschreibung stehen meist auf der Verpackung oder auf dem Hängeetikett aus Karton, nicht auf dem eingenähten Etikett.
Etiketten für Heimtextilien nach Artikelart
| Artikel | Position des Etiketts | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Bettlaken, Bettbezug, Kissenbezüge | Naht oder Saum, nahe der Öffnung | Wäsche bei hoher Temperatur, Bügeln |
| Handtücher und Bademäntel | Kurzer Saum oder neben der Aufhängeschlaufe | Trockner, häufige Nutzung |
| Gardinen | Oberes Band oder seitlicher Saum | Darf außen nicht sichtbar sein; Lichtechtheit |
| Tischdecken und Servietten | Ecke des Saums | Fleckenmittel, Bügeln |
| Decken und Bettdecken | Seitennaht | Großes Etikett mit mehr Informationen |
Band und Druck
Für Artikel, die bei hoher Temperatur gewaschen werden, empfehlen sich synthetische Bänder – Polyester-Satin oder Nylon-Taft –, die nicht einlaufen und den Druck bewahren. In Kombination mit Textil-Harzfarbbändern oder geeigneten Textilfarben halten sie intensive Pflege aus. Baumwollband eignet sich für natürliche Kollektionen aus Leinen und Baumwolle, jedoch mit größerer Schrift und einem Waschtest.
Wird der Artikel heiß gebügelt, berücksichtigen Sie auch das: Synthetisches Band sollte nicht direkt mit einem sehr heißen Bügeleisen gebügelt werden. Die Platzierung des Etiketts in der Naht statt auf der sichtbaren Fläche löst das Problem.
Markenetikett bei Heimtextilien
Neben dem Informationsetikett bringen viele Hersteller auch ein sichtbares Etikett mit Logo an – an der Ecke eines Handtuchs, am Rand einer Decke oder am Ende einer Gardine. Dafür werden Satinband mit Siebdruck oder ein Webetikett verwendet. Wichtig ist, dass das sichtbare Etikett nicht zu groß oder steif ist, denn bei Heimtextilien gehört es zum Erscheinungsbild des Artikels und wird ständig berührt.
Sets
Bei Bettwäsche-Sets muss jedes Teil korrekte Angaben tragen. Bestehen Bettlaken und Bezug aus unterschiedlichen Materialien, sind auch die Etiketten verschieden. Praktisch ist ein Design mit variablen Feldern – Zusammensetzung, Größe, Artikeltyp –, die in einer Bestellung per Thermotransferdruck gedruckt werden.
Hotels, Restaurants und professionelle Wäsche
Textilien für Hotels und Restaurants werden in Industriewaschmaschinen bei höheren Temperaturen und mit stärkeren Waschmitteln gewaschen. Sind die Etiketten für diesen Einsatz bestimmt, geben Sie das unbedingt an. Dort werden manchmal auch Angaben zum Eigentümer oder zur Abteilung ergänzt, damit die Textilien nach der Wäsche zugeordnet werden können. Unter solchen Bedingungen muss das Muster unbedingt im tatsächlichen Verfahren der professionellen Wäsche getestet werden.
Häufige Fehler bei Etiketten für Heimtextilien
- Nur an einem Ende eingenähtes Etikett. Nach einigen Wäschen knickt das freie Ende um, rollt sich ein und bleibt hängen. Das Etikett muss fest gefasst sein, am besten an beiden Seiten oder gefalzt in der Naht.
- Steifes Band in Baby- und Kinderbettwäsche. Kinderbettwäsche wird ständig berührt; die Weichheit des Etiketts ist so wichtig wie bei Kleidung.
- Symbole, die nicht zum Material passen. Mischgewebe mit Polyester dürfen oft nicht bei der höchsten für reine Baumwolle zulässigen Temperatur gewaschen und gebügelt werden.
- Fehlende Größe. Wer ein zusätzliches Bettlaken oder einen Kissenbezug kauft, sucht die Größe genau auf dem Etikett.
- Sichtbares Etikett an der Gardine. Sitzt das Etikett auf der Vorderseite oder im unteren Saum, sieht man es bei jedem Zuziehen der Gardine.
Was Sie in der Anfrage angeben sollten
- Art des Artikels und Material.
- Maximale Waschtemperatur, Trockner, Bügeln, professionelle Wäsche.
- Inhalt des Etiketts und Sprachen.
- Größe des Etiketts, Schnitt und Falzung.
- Mengen je Variante – nach Größen und Modellen.
Etiketten für Heimtextilien von Polkom
Polkom ist Hersteller und Großhändler von Zubehör für Bekleidung und Textilien aus Sofia mit über 30 Jahren Erfahrung. Wir fertigen bedruckte Etiketten und Pflegeetiketten für Bettwäsche, Handtücher, Gardinen und Tischdecken, fertigen Muster und liefern in die gesamte EU. Senden Sie eine Beschreibung der Artikel über Kontakt als Angebotsanfrage.











